Sonntag, 19. März 2017

OOTD - Konzert-Outfit im vintagegoth-Stil

Hallo, meine lieben alternativen Menschen!

Heute gibt es seit langer Zeit mal wieder einen kleinen Outfit-Post für euch. Dieses Outfit habe ich beim letzten Konzert getragen, Lebanon Hanover im Wiesbadener Schlachthof.


Grundlage des Outfits ist ein schwarzes true vintage Spitzenkleid, hochgeschlossen, mit Knopfleiste. Dazu gehört ein schlichtes schwarzes Unterkleid. Ja, damals gab es sowas noch. Ein einzelnes Unterkleid zusätzlich zum Kleid - heute findet man doch eher einen eingenähten Lappen, der das Nötigste verdeckt. Aber gut, genug dem Vintage-Lifestyle gehuldigt ;)


Zum Kleid kombiniere ich mal wieder meine Klassiker: eine true vintage Omi-Handtasche, die ich euch in diesem Second-Hand- und Flohmarkfund-Post schon einmal vorgestellt habe, schlichte schwarze Nylons und schlichte Schnürschuhe. Weniger ist mehr und das Kleid ist, wie ich finde, schon Hingucker genug. Ganz oft denke ich bei Goth-Kleidung von der Stange: muss das sein? Müssen zu den Rüschen an dem Teil auch noch Schnallen? Und Nieten? Und Spitze? Am besten auch noch Ösen? Alles zusammen sieht ja super aus - nicht. Liebe China-Modeindustrie: ein bis zwei dieser Gruftie-Klischee-Accessoires reicht doch pro Teil, oder? Nur legitim bei Junggrufties, die sich noch ausprobieren müssen. Und dann passiert es, dass ich als Mensch, der leider selbst nicht allzu begabt ist, was das Nähen angeht, wieder bei H&M lande und dort irgendwelche schwarzen Basics kaufe, was auch nicht unbedingt besser ist. Weil H&M. Aber wenigstens ohne Nieten-Rüschen-Schnallen-Explosion. Meistens. Es sei denn, H&M hat gerade wieder den Gruftie-chic zum Vermarkten entdeckt - so wie es derzeit wieder der Fall ist. Ich finde es schon ziemlich gut, dass in meiner Stadt ein neuer Second-Hand-Laden eröffnet hat, bei dem es neben normaler Kleidung eben auch besondere Vintage-Stücke gibt und wo ich jenes zauberhafte Spitzenkleid entdeckt habe.

Und fast vergessen: meine Totenköpfchen-Perlenkette - ja gut, ein bisschen Klischee darf sein. Sehr gut erkennt man hier aber auch nochmal die Knopfleiste, die das Kleid schliesst.


Auch beim Make-Up neige ich ja eher dazu, klassisch zu bleiben: dunkle Augen, rote Lippen. Eine Kombination, die sowohl im Vintage- und Retro-Stil weit verbreitet ist, als auch im Goth-Stil immer geht. Ich gebe zu, meine Flurbeleuchtung ist suboptimal, um gut ausgeleuchtete Fotos zu schießen. Aber: auch wenn ich auf den Bildern relativ entspannt aussehe - die tatsächliche Szenerie sieht ganz anders aus: mal wieder viel zu spät dran, noch schnell Fotos für den Blog schießen und dann ins Auto springen und losrasen, damit ich nicht wieder den Konzertanfang verpasse (was im übrigen trotzdem passiert ist, sorry Vorband! Es hat nichts mit Arroganz zu tun, dass ich erst zum Headliner komme!). Da fehlt dann einfach die Zeit, die nicht vorhandenen Scheinwerfer zu montieren und man arbeitet mit dem, was man hat: Ikea Deckenlampe. 


So, meine Lieben. Das war es nun erst einmal meinerseits. Sind euch meine neuen Strähnen aufgefallen? Ich liebe sie! Und ich hab so lange gebraucht, mich dazu durchzuringen, sie zu färben... 
Balkenaction - yay!

Bis zum nächsten Mal,

Eure



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