Freitag, 6. Oktober 2017

Live in concert: Here comes... The Vision Bleak!

Hallo, meine lieben alternativen Menschen!

Manchmal, aber nur manchmal, muss es eben Metal sein. Ja, auch bei mir. Na gut, Gothic Metal. Und so kam es, dass ich nach nunmehr 10 Jahren gemeinsam mit meinem Liebsten Victor und ein paar lieben Freunden wieder auf ein Konzert der Gothic/Horror-Metaler von The Vision Bleak gegangen bin. Und was soll ich sagen? Ich habe mich quasi 10 Jahre jünger gefühlt; im Timeloop, sozusagen.

The Vision Bleak, Mannheim 03.10.2017

The Vision Bleak, Mannheim 03.10.2017

Am vergangenen Feiertag gaben sich Tobias Schönemann, alias Allen B. Konstanz und Markus Stock, alias Ulf Theodor Schwadorf, im Zuge ihrer Cemetary Haunts Tour 2017 die Ehre und spielten im MS Connexion in Mannheim. Mit dabei waren gleich zwei nicht ganz unbekannte Vorbands: die Belgier Saille und die Mainzer Band Nocte Obducta (man könnte es fast Heimspiel nennen).

Cemetary Haunts Tour 2017, Tourposter

Beide Supports kann man wohl am ehesten im Bereich Black Metal verorten. Wer mich kennt weiß, dass ich nicht die größte Black-Metal-Hörerin bin, daher kann ich als dilettantischer Laie auf diesem Gebiet auch gar nicht so viel zu den Shows der Formationen sagen, außer - und das ist mal allgemein gesprochen - live ist es einfach etwas ganz anderes, als zu Hause im stillen Kämmerlein allein. Und damit habe ich mich mal wieder darin bestätigt gefühlt, einfach mal andere Dinge auszuprobieren, um dann festzustellen, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht ist. Fan werde ich vom reinen BM wohl niemals werden, aber mal so zwischendurch auf einem Konzert geht schon.

Nun aber zum eigentlichen Grund meines Besuches: The Vision Bleak. Das Bühnenbild ganz im Stil friedhöf'scher Horrorromantik gehalten, gaben die Jungs Klassiker und neues Material zum Besten, und spätestens, als die ersten Töne von Night of the Living Dead erklangen, fühlte ich mich wieder wie die kleine 20-jährige Mina, die - zugegeben ein wenig Groupie-like - gemeinsam mit ihrer lieben Freundin Ms. K. (mal zuzwinker an dieser Stelle ;) ) in der ersten Reihe stand. Und wer das nicht glauben will: im vergangenen Jahr habe ich mit euch im Zuge meines Post zu meinem Goth-Werdegang schon ein Foto geteilt, was dieses oben erwähnte 20-jährige Groupie zusammen mit den beiden Köpfen des Projektes zeigt. 
In Erinnerungen schwelgend (Ms. K.: PVC! FLUUUUU! ;) , Sorry, ein Insider), genoss ich also den Abend, und hier vor allem die Klassiker. Aber auch das eine oder andere neue Lied konnte durchaus meine Aufmerksamkeit erhaschen. Ihr merkt vielleicht, ich bin total voreingenommen, ist so ein Jugend-Prägungsding, glaube ich, aber es war schon gut. Was mich ein wenig überrascht hat: die Veranstaltung war relativ seicht besucht. Ok, es war Feiertag und die Meisten von uns mussten wohl am nächsten Tag früh wieder funktionieren. Trotzdem hat es mich erstaunt, bekommt man Szene-Schwergewichte wie Nocte Obducta (die, wie bereits erwähnt, fast Heimspiel hatten) und The Vision Bleak doch auch nicht alle Tage und das für echt annehmbare Ticketpreise zu sehen, und das Konzert hat ja auch nicht in Kleintownshire irgendwo in MeckPom stattgefunden (vielleicht wäre es dort sogar besser besucht gewesen, weil kultureller Überdruss nicht so hoch). Ist das das berühmte Konzert-/Clubsterben, von dem man immer hört? Leute, echt? Geht mal vor den Bildschirmen weg und supportet eure Lieblingskünstler! Dafür bekommt ihr dann auch einiges geboten, was euch Audioaufnahmen oder YouTube nicht annähernd bringen können! So, das Wort zum Sonntag, genug Appell.

Für das eine oder andere Foto für euch hat es auch gereicht, wenn auch nur Handy-Qualität, das übliche Problem.

The Vision Bleak, Mannheim 03.10.2017

To Ms. K.


The Vision Bleak, Mannheim 03.10.2017

The Vision Bleak, Mannheim 03.10.2017

Was ich bei The Vision Bleak schon immer besonders gemocht habe - fleißige Leser meines Blogs wird es nicht überraschen - ist der Bezug zum alten Horrorkino und zur Gothic Novel, die Reise in vergangene Zeiten, als vieles noch mysteriös und unerklärlich und somit unheimlich war: Night of the Living Dead - eine Hommage an den gleichnamigen Film des kürzlich verstorbenen Kultregisseurs George A. Romero (Vater des modernen Zombiefilms), The Lone Night Rider - Schreckensgestalt deutscher Volkssagen, Kutulu! - H.P. Lovecrafts krakenartiger manifestierter Alptraum so manches Träumers des frühen 20. Jahrhunderts, oder auch Carpathia - als Huldigung jener osteuropäischen Gebirgslandschaft der Walachai, deren bekanntester Bewohner wohl Vlad III Draculea, Vorbild für Bram Stokers Dracula, war, seien an dieser Stelle mal auszugsweise genannt. Aber gut, dabei belassen wir es nun, dies soll ja kein Eintrag über TVB Songs und Songtexte werden.

Das war mein kleiner Konzerteinblick für euch. Und wer dann doch mal vom Sofa hoch und das Liveerlebnis genießen möchte: noch läuft die aktuelle Tour! Die Dates und Locations könnt ihr der oben von mir verlinkten Homepage der Formation entnehmen.

In diesem Sinne: cheerio and stay different!

Eure

 


Mittwoch, 27. September 2017

DIY/Upcycling: Goth-Fledermaus-Haarspange für die dunklen Ladys

Meine lieben alternativen Menschen!

Heute habe ich endlich ein kleines DIY/Upcycling-Projekt für euch. Manchmal überkommt es mich, und ich werde verdammt kreativ. Meist resultiert es daraus, dass ich das, was ich eigentlich suche, nicht finde (morbiden Grufti-Kram gibt es eben nur zu Halloween - und das ist meist ziemlich scheußlich... obwohl ich btw. neulich was ganz Hübsches gefunden hab... mhh, vielleicht beim nächsten Post). Vor kurzem war es dann mal wieder so weit: ich habe Haarschmuck gesucht, der ein wenig Lady-Vintage-like, aber auch gothy ist. Mir schwebte etwas in der Art "Totenkopfhaarspange" oder vielleicht auch was "Fledermausiges" vor, was allerdings nicht "Horrorpunk-Trash", sondern eher "Edelgoth"-Stil bedeuten sollte. Und selbstverständlich habe ich nichts gefunden, was mir zugesagt hätte. Ich stelle immer wieder fest, dass ich offenbar einen ausgefallenen (guten oder schlechten? - Ansichtssache) Geschmack habe. Auf jeden Fall habe ich meist ziemlich genaue Vorstellungen.

Vor etwas längerer Zeit bin ich online über dieses Video gestolpert, welches zeigt, wie man aus alten Lederresten kleine Fledermaus-Schleifchen ziemlich leicht selbst machen kann. Und dabei dachte ich mir, dass es auch nicht mehr sonderlich schwer ist, diese hübschen Schleifen zu einer Haarspange zu modifizieren. Gesagt, getan. Hier ist das Ergebnis:




Also, ich muss mich an dieser Stelle einfach mal selbst loben: ist doch ganz nett geworden, oder? Ich habe mich allerdings - anders, als es im Video gezeigt wird, dazu entschlossen, die unbehandelte Lederseite als sichtbare Seite der Spange zu verwenden. Dies gibt ihr einen besonders matten Look. Um dem ganzen einen Hauch Vintage zu verleihen, habe ich die Schleife noch mit etwas goldenem Basteldraht verziehrt. Und da es sich um ein Upcycling-Projekt handelt, hat mein fleischlos und zu 90% vegan genährtes Herz auch nicht ein ganz so schlechtes Gewissen.





Auf eine genaue Anleitung der Bastelei habe ich mal verzichtet: das Ganze könnt ihr in dem oben verlinken Video ganz gut sehen. Ergänzt habe ich einfach den Clip, um das Ganze zur Spange zu machen, und den Draht: fertig ist der gruftige Haarschmuck.

Also: Bis bald, meine Lieben! Und viel Spaß beim Herumkreativen.

Eure




Mittwoch, 30. August 2017

Sommergoth-Outfit, solange die Sonne noch scheint

Meine lieben alternativen Menschen!

Bevor der Sommer sich entgültig verabschiedet, habe ich heute ein kleines Sommergoth-Alltagsoutfit für euch. In dezentem schwarz gehalten, mit ein wenig Vintage-Vibe, wen überrascht es.




Ich trage ein hochgeschlossenes Blusenhemd mit kleinen Puffärmeln (was eigentlich ein Kleid ist), dazu habe ich einen leichten Faltenrock aus dem Second Hand kombiniert (einfach über das Kleid gezogen). Schlichte Ballerinas passen zu quasi jedem Outfit und ergänzen sich hier sehr gut mit der femininen Hemdbluse und dem Rock. Gegen den Wind einen langen schwarzen und schlicht geschnittenen Cardigan und nicht zu vergessen: die Sonnenbrille - und die Basis steht.



Für ein wenig Farbe habe ich mich heute ausnahmsweise doch entschieden: die weinrote Lederhandtasche, die ich - wie sollte es auch anders sein - für kleines Geld gebraucht gekauft habe (wie ich es mit den allermeisten meiner Produkte aus Leder halte). Und, der ein oder andere aufmerksame Beobachter wird es schon bemerkt haben, zur Handtasche habe ich den passenden Lippenstift gewählt.

Vielen Dank, Wind, für den Marilyneffekt!


Die Kombination aus Hemdbluse(nkleid) und Faltenrock ergeben zusammen mit der Handtasche, dem Lippenstift und dem Rock einen Hauch von Vintage -  der schlichte lange Cardigan und die rund geformte Sonnenbrille verleihen dem Outfit (neben der schwarzen Farbe der Kleidung natürlich) einen NuGoth-Touch. 

Das war auch schon mein kleines ootd. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren.
Bis ganz Bald, meine Lieben. Cheerio and stay different!

"Zurechtzupf"

Eure





Mittwoch, 23. August 2017

On the other side, I'll see you again - R.I.P. Felix Flaucher

Meine lieben alternativen Menschen.

Traurige Nachrichten erreichen mich heute morgen über den Social Media Feed: Der Mastermind von Silke Bischoff, später 18 Summers - Felix Flaucher - ist nun an den Folgen einer Erkrankung verstorben, wie 18 Summers auf ihrer offiziellen Facebook Seite heute verkündeten.

Ich muss zugeben, ich war schockiert. Vor allem Silke Bischoff haben mein 15-jähriges Ich mit ihrer Musik doch sehr geprägt. Sie waren die erste Dark Wave Band, die Einzug in mein zunächst Kassetten- und später CD-Regal hielten. Songs wie "I don't love you anymore", "Under your Skin", "On the other Side" oder auch diverse Unplugged-Versionen ihrer Werke liefen in meinem Jugendzimmer rauf und runter. 

R.I.P Felix. Und danke dafür, dass du mir einen ganzen Musikstil gezeigt hast. On the other side, I'll see you again.

Silke Bischoff - Small and Tired (unplugged)


Montag, 7. August 2017

WGT 2017: Outfit-Review - Tag 4

Meine lieben alternativen Menschen!

Und weil sich leider vor allem die schönen Dinge viel zu schnell dem Ende nähern, gibt es heute nun schon den letzten Teil meiner Outfit-Review zum diesjährigen Wave-Gotik-Treffen. In meinen Erinnerung schwelgend muss ich nun selbst ablassen und von der Vorfreude auf das kommende Jahr zehren. Aber nun genug gejammert: Nach dem WGT ist vor dem WGT. Und mit dieser Weisheit zum Outfit des letzten Festival-Tages:


Und auch an diesem Tag griff ich wieder zu einem meiner absoluten Lieblingsstücke, welches ich auch schon am ersten Tag des Festivals trug: das wunderschöne Spitzen-Vintage-Dress. Diesmal nicht kombiniert mit Perlen und Fascinator, sondern ein wenig im NuGoth-Stil gehalten, mit Cuthulhu-Halskette und DocMartens.
Aber ich muss zugeben, nachdem ich gefühlt drei Meter mit den Docs gelaufen bin, habe ich mich doch dazu entschieden, diese gegen meine bequemen flachen Schnürschuhe zu tauschen. Denn: die Springer waren ein Schnäppchen, welches ich zwei Tage zuvor in der Agra gemacht hatte, und jeder von euch, der schon einmal Docs einlaufen musste, weiß, dass man dies vielleicht besser nicht auf einem Festival tut. Nunja. Vom finalen Outfit ohne Docs kann ich euch leider kein Foto präsentieren, denn bekanntlich wird man ja mit fortschreitenden Festivaltagen auch etwas fauler mit dem Fotografieren. So auch wir.



Die Haare habe ich auch an diesem Tag zu einem Dutt geknotet, vorn einen Teil meiner blonden Strähnen heraus gelassen, alles ziemlich schlicht am letzten Tag - die Energie ließ dann doch langsam nach.
Um mich ein wenig gegen die Kälte zu schützen, habe ich, ganz im NuGoth-Stil, einen langen schwarzen Cardigan dazu kombiniert. Insgesamt eine gute Mischung aus Vintage und NuGoth, wie ich finde. In dieser Kombination ging es dann ersteinmal zum Spontis-Treffen und später in die Agra.


Meine Lieben, das war es nun mit meiner Outfit-Review des vergangenen WGT. Und nun, wo ich einige Wochen nach dem Festival eine kleine persönliche Review gemacht habe, ist der Post-WGT-Blues besonders laut in meinem Kopf, und leider nicht - wie ich gehofft hatte - etwas leiser zu hören. Aber wie wir ja alle wissen und wie ich bereits gesagt habe, ist nach dem WGT vor dem WGT. Also freuen wir uns erwartungsvoll auf das nächste Jahr. Andere Festivals werde ich wohl in dieser Saison nicht besuchen, da es mir immer ein wenig Angst macht, mit den verschiedensten Auswüchsen der Schwarzen Szene auf einem begrenzten Grundstück eingezwängt zu sein. Aber es gibt ja auch noch das ein oder andere Konzert in diesem Jahr, oder auch hier und da schwarze Veranstaltungen. Vielleicht sieht man sich dort?

Bis dahin, meine Lieben.
Cheerio and stay different!

Eure


Freitag, 4. August 2017

WGT 2017: Outfit-Review - Teil 3

Meine lieben alternativen Menschen!

Heute, den Einen oder Anderen von euch wird es nicht überraschen, der dritte Teil meiner Post-WGT-Outfit-Review! Am dritten Tag des Wave-Gotik-Treffens habe ich nun ausnahmsweise nicht in der Second-Hand-Kiste gewühlt, sondern das gewählte Teil ist ein Retro-Stück. Dem regelmäßigen Leser meines Blogs wird es nicht neu sein:


Dieses wunderschöne Retro-Kleid der Marke CityGoddess habe ich euch schon in anderen Outfit-Posts vorgestellt. Es ist in einem klassischen 50ies Swing-Stil geschnitten und aus wunderbar stretchigem Material - sitzt perfekt (btw. keine Werbung, ich werde für nichts bezahlt, ich beute mich nur gern selbst aus). Und auch hierzu habe ich wieder schlichte schwarze Nylonstrümpfe und Lederschnürer kombiniert. Gegen die Kälte ein ebenfalls sehr einfach gehaltenes Bolero, um nicht vom Kleid abzulenken.


Auch die Accessoires sind alte Bekannte: meine zuckersüßen Totenkopf-Perlen, und an meinem Handgelenk seht ihr neben dem Festivalbändchen wieder einige Perlen. Am anderen Gelenk trage ich meine kleine goldene Vintage-Uhr. Die Haare zu einem Dutt geknotet und mit einem Haarnetz versehen, dazu noch den Fascinator - fertig ist der Vintagegoth, heute schlicht und elegant! Nun kann es losgehen zum Festival, der dritte Tag wartet (und es war bestimmt auch erst 15 Uhr).



Victor und ich - ready to go!
Das Augen-Make-Up ist heute tatsächlich mal ein wenig anders - diesmal habe ich nur einen Lidstrich gezeichnet und an dessen Spitze jeweils zwei Punkte hinzugefügt. Schlicht, aber ganz nett, wie ich finde.

An diesem Abend ging es für Victor und mich wieder einmal in die Agra. Denn dort spielten She Past Away - quasi ein Muss für mich Goth-Rock-Girl. Und später am Abend wollte ich doch unbedingt mal The 69 Eyes live erleben, die zwar heute nicht mehr so ganz zu meinen favorisierten Formationen zählen, mein 16-jähriges Teen-Goth-Herz jedoch einfach sehen musste - hach, ich fühle mich beim Schreiben gerade etwas in der Zeit zurück versetzt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und war die Erfahrung wert. Weitere Details - wie immer - auf Victors Festivalrückblick.

Das war es schon zu meinem Outfit an diesem vorletzten Festivaltag. In den nächsten Tagen wird der letzte Teil der WGT-Outfit-Review für euch folgen.

Bis dahin: cheerio and stay different!

Eure


Montag, 31. Juli 2017

WGT 2017: Outfit-Review - Tag 2

Meine lieben alternativen Menschen!

Heute habe ich den den zweiten Teil meiner WGT-Outfit Review für euch. Auch am zweiten Tag des Festivals, dem Samstag, habe ich erneut zu einem Fundstück (bzw. FundstückEN) aus meinem Second-Hand-Fundus gegriffen: eine schwarze Schönheit im Stil der 60er Jahre!

Festival-Outfit: Tag 2

Festival-Outfit: Tag 2

Das schwarze Kleid ist durch seine A-Linie, den hochgeschlossenen Kragen und die Knopfleiste ein sehr typisches Teil dieses Jahrzehnts und zudem ist dieser Schnitt einfach perfekt für meine Figur. Kombiniert habe ich es mit einem Spitzenjäckchen, ebenfalls Vintage und ein Second-Hand-Teil, ich nehme an, aus den 70er Jahren. Und zuletzt noch ein Fundstück, welches ich euch bereits in diesem Post stolz präsentiert habe: der schon besondere Hut, auch aus dem Second-Hand-Laden meines Vertrauens. 

Festival-Outfit: Tag 2

Für den hübschen Hut, über den ich mich übrigens immernoch sehr freue, habe ich auf dem WGT häufiger Komplimente ernten können, da er so authentisch sei. Liegt vermutlich daran, dass es sich um ein echtes Vintage-Teil handelt. Um das, wie ich finde, schon sehr auffällige Outfit abzurunden und im authentischen Stil der Zeit zu bleiben, habe ich dazu ein Paar schlichte schwarze und diesmal flache Schnürschuhe gewählt, und fertig war das Vintagegoth-Outfit.

Festival-Outfit: Tag 2

Das Make-Up ist ebenfalls sehr klassisch ausgefallen: der schwarze Lidstrich im Vordergrund, ein wenig Lidschatten, vor allem zum Betonen der Lidfalte, und dezenter Lippenstift, etwas Betonen der Augenbrauen. Zu meinem Ausgeh-Make-Up kann ich euch tatsächlich gar nicht so viel erzählen. Nicht, dass ich auf diesem Gebiet gar untalentiert wäre, aber meist gestaltet sich dies immer gleich, bzw. sehr ähnlich. Variationen gibt es eher in der Lippenstift-Farbe. 

So ging es dann in die Agra, wo ich unbedingt den in der Messe-Halle angekündigten Vintage13-Shop durchstöbern wollte. Ich hatte mich ja schon im Vorfeld sehr darüber gefreut, dass in diesem Jahr ein entsprechender Stand dabei ist. Gesagt - getan. Und gleich mal mit dem sehr sympathischen Geschäftsführer Bekanntschaft gemacht.

Am späten Abend gab es dann noch VNV Nation für uns in der Agra, die allerdings dermaßen voll war, dass wir nach ca. der Hälfte der Show doch lieber die Flucht ergriffen. Und ich muss ja leider gestehen, dass, obwohl ich VNV Nation und ihre Musik sehr mag und Ronan Harris auch richtig was kann und so, die Show mir ganz persönlich manchmal ein wenig too much ist. Zu viele Menschen, zu laut, zu professionell. Aber ich bin ja auch ein wenig Introvertierthausen ;) .

Und das war er auch schon, der zweite Tag. Wen interessiert, was Victor und ich auf dem Festival noch so getrieben haben, der kann dies in Victors Post-Mortem-Festival-Review nachlesen!

Der Victor und die Mina in der Straßenbahn

Meine Lieben, wir sehen uns - wenn ihr mögt - am dritten Tag meiner Festival-Outfit-Review!

Cheerio and stay different!

Bis ganz bald!

Eure


Donnerstag, 27. Juli 2017

WGT 2017: Outfit-Review - Tag 1 und so weiter

Meine lieben alternativen Menschen!

Heute habe ich für euch - wie versprochen - meine erste Outfit-Review des vergangenen WGTs. Es hat doch ein wenig länger gedauert, als ich es dachte, analoges Leben und so. Daher gibt es die kleine vierteilige Outfit-Reihe erst knapp zwei Monate später. Aber der smarte Leser hat ja schon das ein oder andere Detail in Victors WGT-Review sehen können. Wer nicht: das Lesen lohnt sich. Außerdem hilft es vielleicht jetzt, so verspätet, ein wenig gegen den Post-Post-WGT-Blues.

Tag 0 - Abholen der Festivalbändchen am Donnerstag

Aber nun zum Outfit des ersten Tages. Meiner Liebe für den Goth- und Vintagestil konnte ich voll und ganz frönen, habe ich doch mal wieder zu dem wunderhübschen Second-Hand-Spitzendress gegriffen, welches die Eine oder Andere von euch schon aus meinem Ausgeh-ootd kennt.

Victorianisches Picknick
Shoot auf dem Balkon der Ferienwohnung
Goth in freier Wildbahn
Bei diesem wunderschönen Dress braucht es nicht viel mehr, und am ersten Tag war es auch tatsächlich noch warm genug, sodass ich mir die Jacke glücklicher Weise sparen konnte. Also habe ich nur ein paar schwarze Strümpfe und schwarze Schnürschuhe mit kleinem Absatz dazu kombiniert und auf ein paar (meine üblichen) Accessoires gesetzt: schwarze Perlen mehrfach um meinen Hals gewickelt und einige Perlenarmbänder an meinen Handgelenken, dazu meine kleine schwarze Vintage-Armbanduhr (Erbstück von Mutti). An beiden Händen trage ich noch kleine goldene Ringe, die Nägel schwarz lackiert (passt einfach zu allem).


Die Haare habe ich zu einem einfachen Dutt geknotet, den ich zusätzlich mit einem Haarnetz versehen habe. Der Fascinator durfte bei diesem Outfit natürlich auch nicht fehlen: ein wenig modifiziert habe ich ihn jedoch, indem ich einfach noch ein paar zum Lippenstift und meinen kleinen Ohrsteckern passende rote Rosenhaarspangen hineingesteckt habe. Ich weiß nicht, ob es der ein oder anderen von euch schon aufgefallen ist, ich habe eine leicht perfektionistische Ader...


Das Make-up habe ich wie immer klassisch Vintage gehalten, allerdings ausschließlich mit dunklen grauen und scharzen Tönen gearbeitet, was dem Ganzen einen gothy Touch gibt. Die Augen mit einem schwarzen Lidstrich versehen und die Lidfalte dunkel betont, ein wenig dunklen Lidschatten unter die untere Wasserlinie und die Wimpern ordentlich tuschen - fertig sind die Augen. Meine Augenbrauen betone ich in der Regel nur leicht (der momentane "Augenbrauen-des-Todes"-Trend, wie mein Liebster und ich ihn immer zu nennen pflegen, schreckt mich ja sehr ab - aber Goth sei Dank interessiere ich mich ja sowieso recht wenig für Trends). Ein wenig hervorheben muss ich sie allerdings, da ich ein Kind der 90er bin und natürlich zu dieser Zeit so ziemlich alles weg gezupft habe, was so wachsen wollte - machte man halt so. Nicht von Vorteil für den Haarwuchs. Aber die Eine oder Andere von euch wird das kennen. Fehlt nur noch der dunkelrote Lippenstift und fertig ist mein (übliches) Ausgeh-Make-Up.


In diesem Outfit ging es dann in den Felsenkeller, wo Victor und ich die wunderbaren Aeon Sable bewundern durften. Ich muss ja sagen, dass ich ihre Liveshow einfach immer wieder hervorragend finde. Für mich der beste Auftritt, den ich auf dem diesjährigen WGT gesehen habe. Dies musste ich ihnen auch selbstverständlich nach der Show mitteilen :D. Die gesamte Show ist übrigens auch wieder auf ihrem YouTube-Kanal zu sehen.

Nino Sable and a 16 years old fangirl :D

Von unserem zwischenzeitlichen Snack in einem wohl der besten vegetarischen Läden, den wir zwischendurch besucht haben, hat euch Victor ja schon ausführlich berichtet. Aber ich möchte den Laden in Leipzig einfach trotzdem nochmal empfehlen: Die Vleischerei!

always absolute serious - snacking Mina

Anschließend sahen wir noch Whispers in the Shadow, ebenfalls im Felsenkeller, eine Formation, die zu Victors ganz großen Favouriten zählt und die ihr auch schon - ebenso wie Aeon Sable - aus dieser Konzertreview auf meinem Blog kennt.

Spaß-Victor und Mina

So. Das war die Review meines Outfits am ersten Festivaltag. Der zweite Tag folgt sogleich. Also morgen. Oder Übermorgen. Oder so.

Cheerio and stay different! Bis Bald!

Eure